Montag, 7. August 2017

Der Stoiker und die Verschwendung der Zeit

Auf der einen Seite erleichtern und Maschinen die Arbeit im Vergleich damit, wie mühselig das Leben noch vor einhundert oder einhunderfünfzig Jahren war. Auf dem Papier sinkt auch die bezahlte Arbeitszeit und dennoch haben die Menschen - ich nehme mich da nicht aus - immer weniger Zeit. Bei der Arbeitszeit muss man natürlich häufig noch den Arbeitsweg hinzurechnen. Nach einer Studie, von der ich auch einmal im Radio gehört habe, ist die Zeit, die man für den Arbeitsweg aufwendet, ein wesenlicher Faktor für die Zufriedenheit mit dem Arbeitsplatz. Wer täglich eine Stunde einfach pendeln muss, der hat dann eben doch keinen sieben oder acht Stunden Tag sondern einen neun oder zehn Stunden Tag. Daran können wir - die wenigsten wollen oder können ihren Arbeitsplatz wechseln - nicht viel ändern. Aber es gibt auch viele Zeitfresser, die wir durchaus vermeiden können. Denn - darüber müssen wir uns im Klaren sein -

Lebenszeit ist das Einzige, was wir mit Sicherheit nicht unbegrenzt haben!

Wir alle haben einen Traum, wenn nicht jetzt, dann hatten wir einen als Kind und müssen uns nur wieder daran erinnern. Ich wette einmal, dass dieser Traum nicht darin bestand oder besteht, täglich 3-4 Stunden vor dem Fernseher zu sitzen oder am Computer Videos zu schauen. Auch die sogenannten sozialen Netzwerke sind Zeitfresser ohne, dass sie einen echten Mehrgewinn an Glück bieten. Ich kann garantieren, dass die WhatsApp Nachrichten, wenn das Smartphone einige Stunden ausgeschaltet ist, auch dann noch vorhanden sind, wenn wir es wieder einschalten.

Warum verwenden wir die Zeit, die jetzt für TV, Smartphone und Internet verschwendet wird, nicht darauf an der Verwirklichung unseres Traums zu arbeiten 

Zu meinem Traum gehört es, zu schreiben und gelesen zu werden. Dieser Blogpost wird zu einer Zeit geschrieben, zu der ich häufig Fernsehen, nämlich die Nachrichten, schaue. Dabei bin ich durch Internet und Radio eigentlich gut informiert. Ich kann diese Zeit also für anderes verwenden, tue es aber dann meistens doch nicht. Aber immerhin ist habe ich heute einen Anfang gemacht!

Für die laufende Woche, könnten wir einmal eine Liste von Dingen schreiben, die wir nicht für den Lebenserhalt (wie die Erwerbsarbeit) machen müssen, wir aber dennoch tun und die nichts mit dem Erreichen unseres Traums oder unserer Ziele zu tun haben.

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